Brigitte Hiss / DRK

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Üben für den Ernstfall:

Das Bild zeigt einen Transportwagen des DRK umgeben von Natur. Die Einsatzkräfte tragen Einsatzkleidung und sind mit der Entladung der Materialien beschäftigt. Das heißt, sie laden Verbandsmaterial aus dem Fahrzeug.

DRK-Einsatzkräfte beteiligen sich an der Notarztübung der Akademie der Mathias-Stiftung Rheine

Demolierte Autos, Verwundete, soweit das Auge reicht, und eine auf den ersten Blick unüberschaubare Großschadenslage – was für den Laien wie ein schreckliches Horrorszenario im Hörsteler Industriegebiet wirkte, diente Anfang März im Rahmen der Notarztübung der Akademie der Mathias-Stiftung Rheine für 36 Einsatzkräfte des DRK als wertvolle Übung.

Orientierung und eine klare Vorgehensweise für Einsatzkräfte sind bei einem Massenanfall von Verletzten unerlässlich, besonders, wenn unzählige Verletzte vor Schmerzen schreien. „Damit bei einem realen Szenario alles routiniert läuft, beteiligt sich das DRK jedes Jahr an der Notarztübung der Akademie der Mathias-Stiftung Rheine“, erklärt Daniel Gerdts, Referent für Katastrophenschutz des DRK-Kreisverbandes Tecklenburger Land e.V. Die Übung bildete den Abschlusstag der Ausbildung der Notärzte und bot zudem die Möglichkeit, das Zusammenspiel von Organisationen wie Feuerwehr, Johannitern und DRK zu proben.

Damit das gesamte Szenario authentisch auf die Übenden wirkte, mussten auch die Verletzten bzw. deren Verletzungen echt wirken, wie Jasmin Bartsch, Leiterin der Notfalldarstellung (ND) des DRK-Kreisverbandes Tecklenburger Land e.V., weiß: „Wir stellen bei einer solchen Übung die Verletzten mit den entsprechenden Verletzungsmustern dar. Ziel ist es, realistische Situationen zu schaffen, damit möglichst realitätsnah geübt werden kann.“ Neben der Notfalldarstellung beteiligten sich Ehrenamtliche aus den Ortsvereinen Bevergern, Dreierwalde, Recke, Riesenbeck, Saerbeck, Schale und Steinbeck aus den Bereichen Führung, Betreuung, Sanitätsdienst und Verpflegung.

Nach jeder Übung findet eine organisationsübergreifende Analyse statt, die wiederum die Ausgangslage für die Optimierung der Abläufe bildet. „Jede Übung zeigt uns, wo wir noch besser werden dürfen und welche Bereiche schon gut aufgestellt sind“, so Gerdts.

Verpflegt wurden die insgesamt 150 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Johannitern und DRK sowie 30 angehenden Notärzte vom Feldkoch des DRK-Ortsvereins Dreierwalde, Thomas Fleege.