Brigitte Hiss / DRK

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JRK in Wersen startet durch

Eine Gruppe von fünf Personen – vier Jugendliche und eine erwachsene Begleitperson – posiert lächelnd für ein Foto in einem hellen Innenraum. Die Jugendlichen tragen lässige Kleidung wie Hoodies und Jeans, eine Person hält eine kleine braune Papiertüte in der Hand. Im Hintergrund sind ein Regal mit Helmen, ein Tisch mit Materialien und ein Plakat .DRK- Ortsverein Wersen-Bueren

Neue Gruppe trifft sich im DRK-Begegnungszentrum

In der vergangenen Woche fand das erste Treffen der neu gegründeten Gruppe des Jugendrotkreuzes (JRK) in Wersen statt. Jugendliche der Gesamtschule Wersen trafen sich mit JRK-Gruppenleiter Lea Weber im DRK-Begegnungszentrum. Im Mittelpunkt der Gruppenstunde stand das Thema Erste Hilfe und die Ausrichtung der zukünftigen Treffen.

Verbände anlegen und Wunden sowie Verletzungen versorgen, bereitet den Jugendlichen der Gesamtschule Wersen augenscheinlich keine Schwierigkeiten. Das wurde in der ersten Gruppenstunde des JRK in Wersen deutlich. An verschiedenen Stationen konnten diese ihr Wissen und Können unter Beweis stellen und gleichzeitig viele neue Dinge rund um die Erste Hilfe lernen. Dabei standen Teamarbeit, praktische Übungen und vor allem der Spaß am gemeinsamen Lernen im Vordergrund. Die Teilnehmenden meisterten die Aufgaben routiniert, findet auch Anna Bittner, zuständige Lehrerin für den Schulsanitätsdienst an der Gesamtschule Wersen: „Ich bin wirklich begeistert, wie gut sich das Wissen aus dem Schulsanitätsdienst schon gesetzt hat und wie souverän die Jugendlichen mit unterschiedlichen Situationen und Verletzungen umgehen.“ JRK-Gruppenleiterin Lea Weber hatte die erste Gruppenstunde vorbereitet und ist ebenfalls begeistert, wie ambitioniert die Jugendlichen in der Lösung der Aufgaben waren. „Es ist schön, wie viel die Jugendlichen schon durch den Schulsanitätsdienst gelernt haben“, so die 23-Jährige.

Weitere Gruppentreffen stehen nach den Sommerferien an, freut sich Weber und betont: „Wir gestalten unsere Treffen nach den Interessen und Wünschen der Jugendlichen.“ So ist während der ersten Gruppenstunde auch deutlich geworden, dass viele der Teilnehmer:innen sich für das Thema der realistischen Notfalldarstellung (ND) begeistern. Gemeint ist mit Notfalldarstellung, wenn Wunden und Verletzungen professionell geschminkt werden, um möglichst realistische Übungsszenarien zu schaffen und die Darsteller:innen parallel in der Lage sind, das Verhalten einer verletzten Person realistisch nachzustellen.

Die neu gegründete Gruppe konzentriert sich aber nicht ausschließlich auf Erste Hilfe, erklärt Weber: „Als Jugendrotkreuz machen wir auch klassische Jugendarbeit und gehen auf die Wünsche der Jugendlichen ein. Das heißt, wir knüpfen an den ihren Interessen an und gestalten darauf aufbauend das Zusammensein in der Gruppe.“ Wichtig ist Weber, dass alle eine gute Zeit haben. Dies könnte in Form von Ausflügen, selbstgestalteten Aktionen und Projekte und vieles mehr sein.

Zum gelungenen Abschluss der ersten Gruppenstunde gab es für alle noch ein gemeinsames Waffelessen. In gemütlicher Runde konnten alle den Nachmittag gemeinsam ausklingen lassen. Weber betont: „Interessierte Jugendlichen können sich per Mail (jrk@drk-wersen-bueren.de) bei mir melden. Wir freuen uns über alle, die mitmachen wollen.“ Im persönlichen Gespräch können auch die nächsten Termine und Aktionen erfragt werden.