Unser Kollege Martin Schlingensiepen hat von 2020 bis 2023 seine Ausbildung zum Notfallsanitäter in der DRK-Rettungswache Westerkappeln absolviert. Seitdem ist er dort als Notfallsanitäter im Einsatz. Im März dieses Jahres begann er seine Weiterbildung zum Praxisanleiter – ein wichtiger Baustein für die Qualität der Ausbildung im Rettungsdienst.
Heute fand ein Teil seiner praktischen Prüfung in den Räumlichkeiten und auf dem Gelände des DRK-Ortsvereins Ibbenbüren statt. Gemeinsam mit drei Auszubildenden – einem Azubi im dritten Lehrjahr sowie zwei Auszubildenden im ersten Lehrjahr – und unter den wachsamen Augen des erfahrenen Praxisanleiters René Reiter, stellte sich Martin dieser Herausforderung.
Der Prüfungstag begann mit einem theoretischen Teil: Martin fragte zunächst die Vorkenntnisse der Auszubildenden ab, führte ein Skill-Training durch und bereitete die jungen Kolleg:innen mit einem Briefing auf den bevorstehenden “Einsatz” vor. Anschließend folgte der praktische Teil, ein Fallbeispiel aus dem Rettungsdienstalltag. Die Auszubildenden mussten unter seiner Anleitung einen Patienten mit anaphylaktischem Schock nach einem Wespenstich versorgen – inklusive des Transports in das Ibbenbürener Krankenhaus, das zuvor selbstverständlich über die Prüfungssituation informiert worden ist.
Hintergrund: Praxisanleiter – wichtige Begleiter in der Ausbildung
Praxisanleiter:innen sind zentrale Ansprechpartner:innen für den beruflichen Nachwuchs im Rettungsdienst. Sie planen und begleiten die praktische Ausbildung, vermitteln Fachwissen und fördern eigenständiges, reflektiertes Arbeiten. Um diese Aufgabe übernehmen zu können, ist eine staatlich anerkannte Weiterbildung mit mindestens 300 Stunden Umfang erforderlich. Darüber hinaus sind Praxisanleiter:innen verpflichtet, sich jedes Jahr weiterzubilden.
Starke Ausbildungsbasis in Westerkappeln
Aktuell absolvieren an unserer Rettungswache elf Auszubildende die Ausbildung zur/zum Notfallsanitäter:in. Sie werden von sechs Praxisanleiter:innen begleitet – und, nach bestandener Prüfung, bald auch von Martin. Mit seiner Weiterbildung setzt der 25-jährige seine persönliche Entwicklung fort und trägt zugleich dazu bei, dass wir unseren hohen Qualitätsanspruch in der Ausbildung sichern.
Davon profitieren nicht nur die Auszubildenden, sondern langfristig auch die Menschen in unserer Region, die auf schnelle und kompetente Hilfe im Ernstfall angewiesen sind.





